Ich versuche, direkt über den Datei-Explorer auf einen bestimmten Google Drive-Ordner zuzugreifen, aber er wird nicht angezeigt. Ich möchte Dateien einfacher verwalten, ohne immer die Webversion nutzen zu müssen. Kann mir jemand erklären, wie ich meinen Drive-Ordner hinzufügen oder synchronisieren kann, damit er im Datei-Explorer erscheint?
Google Drive in Windows Explorer einrichten
Wolltest du schon immer, dass Google Drive ordentlich mit dem Windows Explorer zusammenarbeitet?
Hier die schnelle Erklärung: Google Drive taucht nicht automatisch als Ordner auf dem Desktop auf, aber mit ein paar einfachen Schritten fühlt es sich an, als würde es genau dorthin gehören.
So geht’s Schritt für Schritt:
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Google Drive für den Desktop herunterladen:
Gehe zu Google Drive für den Desktop und lade das Installationsprogramm herunter. Damit kannst du Google Drive direkt im Explorer neben deinen anderen Ordnern anzeigen lassen. -
Installation durchlaufen:
Doppelklicke auf das Installationsprogramm und lass es einfach durchlaufen. Falls du schon einmal etwas unter Windows installiert hast, kommt dir das bekannt vor — ein paar Klicks und schon bist du fertig. -
Anmelden und Synchronisationsoptionen einstellen:
Starte die neue App, melde dich mit deinem Google-Konto an und entscheide:- Soll dein gesamtes Drive oder nur bestimmte Ordner synchronisiert werden?
- Möchtest du Dateien streamen (sie werden erst beim Zugriff heruntergeladen) oder alles spiegeln (alles ist dauerhaft auf deiner Festplatte)?
Für die meisten reicht das Streaming völlig aus, es sei denn, du brauchst wirklich jederzeit jede Datei offline.
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Im Windows Explorer nachsehen:
Nach der Einrichtung siehst du eine neue Google Drive-Verknüpfung im Navigationsbereich des Explorers, direkt bei deinen anderen Laufwerken. Zack – Schnellzugriff erledigt.
Profi-Tipp:
So cool das auch ist – wenn du mit mehreren Cloud-Accounts wie iCloud, OneDrive, Dropbox jonglierst und alles gemeinsam im Explorer oder sogar im Finder auf dem Mac nutzen willst, werden die nativen Lösungen schnell unübersichtlich.
Wenn du mehrere Clouds hast und alles übersichtlich an einem Ort möchtest…
Schau dir mal CloudMounter für den Mac an. Damit kannst du verschiedene Cloud-Konten wie externe Laufwerke einbinden. Weniger Chaos, mehr Kontrolle. Besonders praktisch, wenn du Dateien zwischen Diensten verschiebst oder deinen Laptop ordentlich halten willst.
Aber für Google Drive im Windows Explorer reicht der offizielle Client völlig aus. Erst wenn du noch mehr Cloud-Dienste einbindest, machen Drittanbieter-Manager richtig Sinn.
Das war’s – kein ständiges Öffnen des Browsers mehr, nur weil irgendwo eine Datei fehlt.
Erstmal ein großes Dankeschön an @mikeappsreviewer für die Beschreibung des Google-Drive-Cha-Cha—ich schätze, das ist für die Google-Leute ziemlich praktisch. Aber hier muss ich sagen: OneDrive steht dem in nichts nach und taucht eigentlich meist wie ein ungeladener Gast einfach im Datei-Explorer unter Windows 10/11 auf. Falls du es nicht siehst, liegt höchstwahrscheinlich was mit der Synchronisierung im Argen oder die App döst still im Hintergrund und braucht einen Weckruf.
Öffne das Startmenü, suche nach OneDrive und starte die App. Falls es das erste Mal ist, wirst du zum Anmelden aufgefordert—nutze unbedingt das Microsoft-Konto, das auch mit deinen Cloud-Daten verknüpft ist. Folge den Anweisungen. Es gibt eine Stelle, an der du auswählst, welche Ordner synchronisiert werden sollen: Achte darauf, dass der Ordner, den du willst, auch angehakt ist. Falls du das übersprungen hast oder etwas anpassen möchtest, klicke mit der rechten Maustaste auf das kleine OneDrive-Wolken-Symbol im Infobereich, wähle „Einstellungen“ und klicke im Tab „Konto“ auf „Ordner auswählen“. Markiere alles, was du angezeigt bekommen möchtest. Ansonsten sollten alle deine Dateien einfach entspannt im „OneDrive“-Bereich im Datei-Explorer liegen. Falls du es dort auch nicht findest, braucht der Windows Explorer vielleicht einen Neustart oder du musst OneDrive neu installieren (das ist bei Windows dabei, kann aber auch frisch heruntergeladen werden, falls nötig).
Wo ich mich ein wenig von Mikes Ansatz unterscheide: Für die native OneDrive-Integration brauchst du eigentlich kein Zusatztool, aber—großes „Aber“—wenn du Dropbox, Google Drive und Co. jonglierst und dir so etwas wie einen zentralen Zugriffspunkt wünschst, kann ein Programm wie CloudMounter dir wirklich Nerven sparen. Ich habe letztes Jahr ein Multi-Cloud-Tool ausprobiert und glaub mir, die nativen Apps mögen sich untereinander meist nicht besonders. CloudMounter regelt das einfach, ohne dass du dich fragst „Welches Icon war das jetzt nochmal?“.
Kurz gesagt: Für OneDrive allein prüfe die Synchronisationseinstellungen. Bei Multi-Cloud-Chaos lohnt sich ein Blick auf CloudMounter. Und falls trotzdem nichts angezeigt wird, prüfe, ob du mit deinem Microsoft-Konto bei Windows angemeldet bist—klingt banal, aber selbst IT-Profis stolpern manchmal drüber.
Ganz ehrlich, es ist schon irgendwie verrückt, wie OneDrive sich manchmal verhält, als wäre es zu cool für den Datei-Explorer, oder? Klar, sowohl @mikeappsreviewer als auch @nachtschatten haben schon einiges angesprochen (großes Lob fürs Erwähnen von CloudMounter – ernsthaft, das Teil ist Gold wert, wenn dein digitales Leben sich auf Drive, Dropbox und OneDrive verteilt), aber lass uns mal wirklich unter die Haube von OneDrive schauen, weil dein Ordner ja immer noch nicht auftaucht.
Erstmal das Wichtigste: OneDrive sollte standardmäßig im Explorer unter Win10/11 erscheinen – das ist quasi seine Hauptfunktion. Wenn du es nicht siehst, ist wahrscheinlich irgendwas schiefgelaufen. Bevor du jetzt gleich deinstallierst, neu installierst oder panikartig jeden Ordner neu synchronisierst, probier Folgendes: Drück Strg+Shift+Esc, beende alle Prozesse mit “OneDrive.exe” und öffne die App dann neu über das Startmenü. Wenn du nicht gleich zum Anmelden oder Auswählen von Ordnern aufgefordert wirst, klick mit der rechten Maustaste auf das OneDrive-Symbol (Wolke) in der Taskleiste, wähle “Einstellungen” und überprüf unter “Konto”, ob dein Konto angemeldet ist und ob du die richtigen Ordner synchronisierst (manchmal werden Unterordner übersehen).
Wenn bestimmte Ordner nicht angezeigt werden, kann es daran liegen, dass deine Organisation (bei Arbeits- oder Schul-OneDrive) Synchronisierungsrechte eingeschränkt hat, oder – seltener – dass du bei der Einrichtung die selektive Synchronisation nicht aktiviert hast. Geh einfach auf “Ordner auswählen”, setz das Häkchen beim gewünschten Ordner, und schon erscheint er sofort im Explorer, als gehöre ihm alles.
Und bitte, im Sinne der Nerven – starte deinen Computer nach Änderungen neu. Ja, das klingt simpel, aber manchmal braucht der Explorer einfach einen kompletten Neustart, um Änderungen zu übernehmen. (Als ob er sich selbst aktualisieren würde, oder?)
Und da beide Kolleg:innen oben CloudMounter erwähnt haben: Falls du diesen Ärger in Zukunft ganz vermeiden möchtest, probier das wirklich mal aus. Alle Clouds an einem Ort, kein Drama – besonders praktisch, wenn du sowieso Dateien zwischen Google Drive und Dropbox verschiebst. Früher hatte ich fünf verschiedene Synchronisationssymbole – jetzt nur noch eins.
Kurzfassung (weil, ehrlich, niemand wollte das alles lesen): Wenn der Ordner nicht angezeigt wird, überprüf die Synchronisationseinstellungen über das OneDrive-Icon, schau, ob du wirklich mit dem richtigen Konto angemeldet bist, und beende notfalls jeden OneDrive-Prozess, falls er bockig ist. Wenn gar nichts hilft und du Multi-Cloud verwendest, ist CloudMounter die Lösung, nach der du suchst.